Fersensporn
Ein Fersensporn entsteht durch Überbeanspruchung, Übergewicht und/oder Fußskelettfehlstellungen. Die starke Belastung führt zu einer Entzündung am Sehnenansatz am Fersenbein, die dann zur Verkalkung führt. Die Behandlung konzentriert sich auf Polsterung des betroffenen Bereichs und Dehnung der Sehnenplatte zur Schmerzreduktion.
Fersensporneinlagen
Bei einem Fersensporn ist es wichtig, den betroffenen Bereich beim Stehen und Laufen besonders weich zu polstern. Der Kern wird an der Ferse freigelegt und weich gepolstert. Regelmäßiges Tragen zeigt gute therapeutische Ergebnisse.
Verordnungsvorschlag: 1 Paar stützende Einlagen mit Langsohlweichbettung und Fersenspornaussparung, beidseitig (HMV-Nr. 08.03.01.0)
Fersenspornpolster
Wenn orthopädische Einlagen nicht in bestimmte Schuhe passen, reduzieren Silikon-Fersenspornpolster die Stoßbelastung auf Gelenke. Eine orthopädische Einlage mit Stützung der Fußgewölbe ist allerdings zu bevorzugen.
Verordnungsvorschlag: 1 Paar Fersenspornpolster (HMV-Nr. 08.03.06.0)
Nachtlagerungsorthese
Hält den Fuß in 90°-Stellung zum Unterschenkel und hebt den großen Zeh über eine Schlaufe an. Dehnt die Plantarfaszie, Wadenmuskulatur und Achillessehne. Die Aktivierung verbessert Durchblutung und Heilung durch kontinuierliche moderate Spannung über mehrere Stunden.
Verordnungsvorschlag: 1 Fersensporn-Lagerungsorthese (HMV-Nr. 23.03.01.0)
Übungsgeräte
Kleine Faszienrollen und Massagebälle stärken die Fußmuskulatur, dehnen Sehnen und Muskeln und verbessern die Durchblutung.
